Berufspraktikum Fachmittelschule (FMS)

Sie erhalten einen vertieften Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt der Gesundheitsberufe. Sie prüfen während des Praktikums Ihre Berufswahl und Motivation für die Ausbildung an einer Höheren Fachschule oder Fachhochschule. Das Praktikum mit Berufsfeldbezug ist obligatorischer Bestandteil der Ausbildung an der Fachmittelschule.

Ziel

Die Praktikanten sollen einen vertieften Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt der Gesundheitsberufe erhalten. Das Praktikum soll die Selbst- und Sozialkompetenz erhöhen. Das vorhandene Interesse am Berufsfeld Gesundheit soll sich bestätigen und konkretisieren.
Die Praktikanten sollen ihre Berufswahl und Motivation für die Ausbildung an einer Höheren Fachschule oder Fachhochschule überprüfen.

  

Dauer

Das Berufspraktikum dauert an den Fachmittelschulen des Kantons Bern 4 Wochen.
Das Praktikum Berufsfeld Gesundheit dauert 2 Wochen (10 Arbeitstage).

  

Praktikumsort

Institutionen im Gesundheitswesen: Spital, Alters und Pflegeheim, psychiatrische Klinik, Rehabilitationsklinik, Spitex, Tagesklinik.

  

Voraussetzungen

Jugendliche die im ersten, zweiten oder dritten Jahr ihrer Ausbildung an einer Fachmittelschule, Berufsfeld Gesundheit, stehen.

  

Aufgaben und Zusammenarbeit

 

 

Der Betrieb legt das Programm fest. Eine Fachperson mit äquivalenter Berufsbildung analog Berufsinteresse der Praktiktanten ist Bezugsperson und begleitet die Praktikanten. Die Praktikanten schauen zu, stellen Fragen und erledigen einfache Arbeiten. Weitere Berufspersonen übernehmen punktuell die Anleitung und Begleitung der Praktikanten.

 

  

Abschluss

Die Bezugsperson führt mit den Praktikanten ein Schlussgespräch.
Sie unterschreibt den Arbeitsrapport der Praktikanten und das Standardformular «Rückmeldung Berufspraktikum» der zuständigen Fachmittelschule. Der Arbeitsrapport wird von den Praktikanten in der Freizeit geschrieben. Sie geben den Rapport und das Formular «Rückmeldung der Praktikumsstelle» in der FMS ab.

  

Besonderes

Die Klassenlehrperson bewilligt den Einsatz. Dieser erfolgt unentgeltlich. Die Berufsunfallversicherung wird nicht durch die Schule, sondern durch den Betrieb abgedeckt. Nichtbetriebsunfall ist privat zu versichern (obligatorische Grundversicherung). Die Versicherung richtet sich nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dieses gilt auch für Praktikanten. Verursacht ein Praktikant einen Schaden, übernimmt je nach Fall entweder die Privathaftpflichtversicherung oder die Betriebshaftpflichtversicherung die Kosten.